Blogdinge

Sonntag, 1. Juli 2012

Selbstfindung. Oder: Feigheit beim Bloggen

Bloggen ist ja immer auch mit Abwägen und Überlegen verbunden: Über welche Themen schreibe ich? Wie persönlich darf es werden? Anonym oder nicht? Wie mache ich das, was ich schreibe, interessant?

Ich finde Blogs dann richtig super, wenn sie etwas Eigenes haben, etwas Besonderes. Das kann ein besonders guter Schreibstil sein. Oder geniale Handarbeits-, Bastel- oder Dekosachen. Oder Themen, die mich besonders ansprechen. Oder ein tolles Design und schöne Fotos. Oder sehr geistreiche, hintergründige Dinge. Oder ein Blick in eine spannende Persönlichkeit. Oder was auch immer, jedenfalls etwas Eigenes, das den persönlichen Stil des Bloggers ausmacht.

Dabei komme ich immer sehr schnell zu einem Punkt: Ich habe meinen eigenen Blogstil überhaupt noch nicht gefunden. Und zwar in erster Linie aus Feigheit, wie ich leider zugeben muss.

Wenn ich etwas bloggen will, springt sofort der innere Zensor an: Zu langweilig! Das Foto taugt nix! Zu persönlich! Das Thema hattest du letzte Woche erst! Darüber könntest du zu identifizieren sein! Ne du, bei dem Thema wirkst du ungebildet / intolerant / naiv / unpädagogisch / auf irgend eine andere Art schlecht! Nicht schon wieder Blümchen! Das ist viel zu kompliziert, das kannst du doch nie in einem kurzen Artikel so schreiben, dass es jemand versteht!

Und dann bleibt kaum etwas übrig. Ein Stöckchen hier, eine lustige Kindermundgeschichte dort, ein paar mittelprächtige Fotos vom Abendspaziergang zwischendurch und immer wieder ein paar Tage nichts.

Um es deutlich auszusprechen: Mein Blog ist profillos.

Dabei hätte ich eigentlich eine Menge zu schreiben, das ich mir bisher einfach verkniffen habe.
Mir jucken jede Menge (teils vielleicht polarisierende) Dinge zum unerschöpflichen Thema Erziehung und Schulsystem in den Fingern.
Ich wollte schon sehr lange mal über das Thema Hochsensitivität schreiben.
Und über Spiritualität. Was ich darunter verstehe und warum ich es so notwendig finde. Und warum ich gleichzeitig finde, dass kleine Kinder keinen Gott brauchen.
Über Ernährung und die unmögliche Aufgabe, dabei möglichst viel „richtig“ zu machen, möchte ich schreiben.
Über Musik, übers Singen, Gitarrespielen und Schreiben. Über LARP und warum ich es mache. Und warum ich es so wichtig finde, dass jeder hin und wieder singt.
Darüber, dass ich im letzten Jahr eine sichere berufliche Karriere „weggeworfen“ habe, um von einem beruflichen Baukastenprinzip zu leben.
Über Gesundheit, Krankheit und persönliche Verantwortung. Und wie schwer es ist, anderen zuzusehen, die die Verantwortung nicht schultern.
Ach, und noch eine lange Liste von Dingen mehr.

Deshalb, lieber Zensor, ein paar Regeln, die ab heute gelten:
1. Ich bestimme, was in diesem Blog steht und was nicht. Nur ich! Und deshalb darf das Blog auch genau das zeigen: mich.
2. Es ist in Ordnung, wenn andere mich doof finden. Hör auf, mich davor beschützen zu wollen! Ich muss das lernen!
3. Ich muss beim Bloggen weder besonders geistreich und witzig schreiben noch muss ich in die „Hach“-und-“kreisch!“-Sprache mit einsteigen. Lass mich einfach so schreiben, wie ich auch spreche und denke! Das wird schon gut genug sein.
4. Sei dir sicher, dass du immer am Ende mitentscheiden darfst, ob ein Artikel so im Blog erscheinen kann. Aber erst am Ende! Lass mich einen Beitrag erst schreiben, bevor du ihn wegwirfst, okay?
5. Ach ja, und noch was: Hör sofort und auf der Stelle auf, dich mit dem Schweinehund zu verbünden!

Dienstag, 29. Mai 2012

Frage an die Abonnenten

Ich habe hier leider keine Voransicht meiner Beiträge. Dadurch bearbeite ich manchmal die Beiträge nach dem Veröffentlichen noch mal, schiebe das Bild noch tiefer oder in die Mitte oder korrigiere noch einen Absatz.

Jetzt meine Frage an die treuen Seelen, die mein Blog abonniert haben: Ihr kriegt hoffentlich nicht diese Beiträge viermal hintereinander zugeschickt, oder?

Dienstag, 8. Mai 2012

*hust*

Ganz schön staubig hier...

Höchste Zeit für einen Frühjahrsputz!

(Hallo, Welt!)

Freitag, 30. Dezember 2011

Kreative Pause

Wer mich schon eine Weile kennt, hat damit gerechnet, dass früher oder später wieder der Punkt kommt, an dem ich das Interesse am Bloggen verliere.

Da ist er.

Wie ich mich kenne, wird wahrscheinlich früher oder später der Punkt kommen, an dem ich doch wieder unbändige Lust zum Bloggen habe.

Bis dahin sind aber andere Dinge wichtiger :)

Bei euch reinschauen werde ich weiterhin, wenn auch vielleicht nicht ganz so regelmäßig.

Freitag, 8. Juli 2011

.

Im Moment ist hier zu viel (Schönes und Aufregendes) los zum Bloggen, ich brauche meine Aufmerksamkeit für wichtigere Dinge :)

Aber ganz bald geht es weiter, ich versprech's :)

Freitag, 11. März 2011

Alles neu macht der März

Mir war mal wieder nach einem neuen Outfit für das Blog. Perfekt ist es noch nicht, ich werde wahrscheinlich in den nächsten Tagen noch dran rumfummeln, aber fürs erste passt es. Das Headerbild hatte ich vor längerem schon mal drin, erinnert sich noch jemand? Und wie findet ihr das neue Gewand? :)

Mittwoch, 5. Januar 2011

*räusper*

Hallo? Noch jemand da? Wohl eher nicht.

Ich glaube, ich sollte dringend mal hier Staub wischen...

Ihr Lieben, ich glaube, ich bin wieder da :)

Dienstag, 11. Mai 2010

Byebye

Stjama hört mit Bloggen auf.

Nicht zum ersten Mal und die Wahrscheinlichkeit ist relativ hoch, dass ich irgendwann doch wieder damit anfange, weil ich es nicht lassen kann ;)

Im Moment sind meine Energien aber durch viele andere Aufgaben und Interessen gebunden und ich möchte sie wieder etwas besser bündeln können.

Danke an meine wenigen treuen Leser :) Ich werde sicher öfter bei euch vorbeischauen, ich habe ja nicht vor, das Bloglesen gleich mit aufzugeben ;)

Gehabt euch wohl und habt eine schöne Zeit :)

Sonntag, 2. Mai 2010

Hier gibts...

noch eine Woche nichts Neues zu lesen. Stjama macht Blogurlaub. Bis bald!

Donnerstag, 11. März 2010

Angst vor dem weißen Blatt

Ich schreibe unheimlich gerne. Alles mögliche. Tagebuch. Foren- und Blogposts. Liedtexte. Protokolle. Sachtexte.

Wenn ich ans Schreiben denke, fange ich sofort an, im Kopf Sätze zu formulieren. Kurz darauf ziehe ich häufig einen Notizzettel hervor und notiere mir Gedanken und Themen, über die ich gerne schreiben möchte.

Und dann? Mache ich's doch nicht. Denke mir: "Das musst du morgen aber unbedingt machen!" Und morgen bin ich dann zu müde oder denke nicht dran oder habe so viel für die Schule zu tun oder das Thema ist einfach schon ums Eck.

Und so kommt es dann immer wieder vor, dass ich hier ein paar Tage gar nichts schreibe. Ohne Grund. Einfach, weil ich den Anfang nicht finde. Und weil der Anfang umso schwerer wird, je länger man ihn vor sich herschiebt.

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Daniela (Gast) - 8. Nov, 14:29
Hoffentlich gibt es nicht...
Hoffentlich gibt es nicht so viele, die so sind wie...
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Ja, ich stimme Dir zu....
Ja, ich stimme Dir zu. Nur ist es aber so, daß...
Peter Wilhelm (Gast) - 27. Okt, 09:28
Nasenspray, Multivitaminsaft...
Nasenspray, Multivitaminsaft und Teetasse sind ständige...
Stjama - 18. Feb, 19:06
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Da kann ich Dir nur zustimme, dieses Jahr scheint das...
Maufeline (Gast) - 18. Feb, 17:35
also bei uns liegt das...
also bei uns liegt das daran, dass man eine 6 raus...
abraxa (Gast) - 31. Jan, 23:16
Interessanter Gedanke!...
Interessanter Gedanke! Ja, das wäre möglich!
Stjama - 30. Jan, 09:38
Vermutlich ist das "Bedrohungsgefühl"...
Vermutlich ist das "Bedrohungsgefühl" umso größer,...
iGing (Gast) - 30. Jan, 09:28

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