Freitag, 25. September 2009

Hat eigentlich schon mal jemand erwähnt...

dass das Wetter einfach toll ist? So liebe ich den Herbst :)

Fürs Protokoll: Stjama ist für einen ebensolchen Oktober. Bittedanke.

Donnerstag, 24. September 2009

Murphy hält sich doch zurück

Das Töchterchen ist zwar verschnupft, sonst aber mopsfidel und konnte heute in den Kindergarten gehen.

In der Frühgruppe, in die sie heute ausnahmsweise und zum ersten Mal eine Viertelstunde gehen musste, weil wir sie nicht später bringen konnten, hatte ihre "eigene" Erzieherin Frühdienst.

Heute hatte ich beim Unterrichten zum ersten Mal das Gefühl, "angekommen" zu sein und in allergröbsten Zügen zu wissen, wo es langgeht.

Jetzt muss ich nur noch ein paar Stunden mehr Schlaf kriegen als in der vergangenen Woche, dann ist alles gut :)

Mittwoch, 23. September 2009

Murphy lässt grüßen

Ich kann keinesfalls in der Schule fehlen und der Liebste ist morgen ausnahmsweise auf Geschäftsreise, also kein bisschen flexibel (normalerweise ist eigentlich immer Homeoffice oder auf den Abend verlegte Arbeitszeit möglich).

Und das Töchterchen hustet und schnupft rum. Mist, verdammter!

Drückt mir die Daumen, dass es bei einem kleinen Schnüpfchen bleibt und sie zumindest morgen in den Kindergarten gehen kann. Sonst haben wir hier echt ein Problem...

Montag, 21. September 2009

4 Jahre

Ziemlich genau jetzt vor vier Jahren kamen wir in der Klinik an. "Das ist schlecht", meinte die Hebamme, als ich auf die Frage, wie es mir ginge, "ganz gut" antwortete. Das bedeutete nämlich: keine nennenswerten Wehen. Aber das was ich mittags gespürt hatte, war tatsächlich ein bisschen Fruchtwasser gewesen. Der Startschuss war also gegeben.

"Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:" sprach die Hebamme, "entweder du übernachtest jetzt hier und wir hoffen, dass bis morgen früh noch Wehen kommen, oder wir leiten jetzt ein und bis morgen früh hast du dein Baby." Diese Nacht alleine in einem Krankenhausbett... das konnte ich mir nicht vorstellen. Zumal mir die Hebamme wenig Hoffnungen auf Wehen machte (warum eigentlich?). Heute würde ich mich sicher anders entscheiden, aber damals fand ich es die einzig richtige Entscheidung für mich, loszulegen mit der Geburt.

Damit ging sie also los, die Krankenhausmaschinerie mit abwechselndem Wehentropf und Wehenhemmer, PDA und schließlich, als das Töchterchen immer noch nicht recht ins Becken rutschte, der Vorbereitung zum Kaiserschnitt. Ich weinte während der Vorbereitungen Rotz und Wasser. Eine natürliche Geburt wollte ich. Im Wasser vielleicht. Möglichst ohne Schmerzmittel. Gemütlich, mit der Hebamme, die ich mir vorher ausgesucht hatte, der ich vertraute und die die ganze Zeit dabeibleiben würde.

"Oh, Sie haben eine Wehe? Naja, Sie können ja nebenbei zuhören", meinte die liebreizende und einfühlsame Ärztin, die mich über die Risiken eines Kaiserschnitts aufklärte. Ich habe kein Wort verstanden und hätte in dem Moment alles unterschrieben.

Auf dem Weg zum OP verwandelte sich meine Trauer und Erschöpfung in Panik. Die Lichter im Gang, die über mich hinwegzogen, dieses Bild, das man aus Arztserien kennt, flößte mir absoluten Horror ein. Dazu dieser Aufruhr um mich herum, die Schmerzen und die Ungewissheit, wie nun eigentlich alles ablaufen würde. Der Liebste war weit und breit nicht zu sehen, er machte sich fertig, um gleich mit dem Arzt in den OP kommen zu können. Daran, dass ich jetzt bald mein Baby haben würde, konnte ich in diesem Moment gar nicht denken. Ich fühlte mich nur ausgeliefert und hatte wahnsinnige Angst.

Die PDA lag ja schon, daher war die Betäubung zum Glück kein größerer Akt mehr. Ich lag fix und fertig, weinend und zitternd, auf dem OP-Tisch, alles wartete nur noch auf den Arzt, als plötzlich noch mehr Gewusel um mich herum losging. "Deinem Kind geht es nicht so gut", meinte die Hebamme auf meine Frage, der Arzt kam hereingerannt und begann ohne Umschweife in Windeseile mit dem Kaiserschnitt, was mir eine recht große und vor allem total schiefe Narbe einbrachte (was mich überhaupt nicht gestört, hinterher aber Hebammen und Ärzte immer wieder in Erstaunen versetzt hat. Der hatte es wohl wirklich eilig...).

Ein leises Quaken war zu hören, das ich nicht richtig einordnen konnte. "Hörst du das?" fragte die Hebamme, "das ist dein Baby!" Ganz kurz wurde ein kleines dunkelhaariges Etwas an mir vorbeigetragen, dann war das Töchterchen schon wieder weg.

Der Liebste kam jetzt auch herein und genoss einen exklusiven Blick in meine offene OP-Wunde. Zum Abhängen hatte sich keiner die Zeit genommen. Ich schickte ihn hinter dem Töchterchen her, so klar war ich plötzlich wieder und das war das einzig Wichtige.

Ein paar Minuten später wurde mir mein Baby gebracht und ans Gesicht gelegt. Sehen konnte ich fast nichts, sie hatten mir vor dem OP ja die Brille abgenommen. Aber spüren konnte ich es. Die weiche Haut an meiner Wange. Mein Baby!

Herzlichen Glückwunsch zum vierten Geburtstag, Töchterchen!

(Vier Jahre schon! Und erst.)

Freitag, 18. September 2009

Skurril ist...

wenn man ans Telefon geht und der Liebste, der nur zwei Zimmer weiter an seinem Rechner sitzt, sich meldet *ggg*.

Wenn er dann aber erklärt, dass er nur seine neue Handykarte testen wollte, dann ist es wieder ein bisschen normaler ;)

Donnerstag, 17. September 2009

Fazit des heutigen Tages:

Ich habe heute:

- den 1. Seminartag, ausnahmsweise von 8 - 17 Uhr, trotz viel zu wenig Schlaf (nervenbedingt, nehme ich an) gut überstanden
- 12 Seminarkolleginnen kennengelernt und mir schon fast alle Namen gemerkt, was für mich eine echt beachtliche Leistung ist
- einen Anfänger-Gitarrenkurs für alle 12 angeboten (da freue ich mich drauf :) )
- Bionudeln beim Möbelschweden zum Abendessen gehabt und

*trommelwirbel*

- ein Auto gekauft! Ein Auto! Ich! Mein allererstes! Ich freu mich so :) Der Mini ist es nicht geworden, der war zu sehr Baustelle. Ich bin jetzt stolze Besitzerin eines fast 20 Jahre alten, elfenbeinfarbenen Peugeot 205 mit Schiebedach und dem hübschen Namen Michel (vom Töchterchen ausgesucht und von mir für passend befunden). Fotos gibts morgen. Heute bin ich nur noch müüüde.

Mittwoch, 16. September 2009

Wenn ein Kind...

aus Glaubens- und Überzeugungsgründen (der Eltern natürlich) keinen Zucker, kein Fleisch und keine Kartoffeln essen darf, dann wäre es sinnvoll, das den Gastgebereltern bei einem Kindergeburtstag mitzuteilen, bevor man das Kind dort abgibt.

Dann könnten sie sich nämlich darauf einrichten und das arme Kind müsste nicht mit Laugenbrezel und Käsebrot dasitzen, während die anderen Kuchen, Muffins, Kartoffelsalat und Würstchen essen.

(Nicht bei mir zum Glück.)

Eltern gibt's, das ist wirklich erstaunlich...

Dienstag, 15. September 2009

Isser nicht süß? :)

Das hat mir der Liebste zum ersten Schultag geschenkt:

zuckertuete

Hach! :)

Aktuelle Kommentare

Wichtig
Diese person speichert bilder von irgendwelchen leuten...
Daniela (Gast) - 8. Nov, 14:29
Hoffentlich gibt es nicht...
Hoffentlich gibt es nicht so viele, die so sind wie...
Peter Wilhelm (Gast) - 27. Okt, 09:41
Ja, ich stimme Dir zu....
Ja, ich stimme Dir zu. Nur ist es aber so, daß wir...
Peter Wilhelm (Gast) - 27. Okt, 09:28
Nasenspray, Multivitaminsaft...
Nasenspray, Multivitaminsaft und Teetasse sind ständige...
Stjama - 18. Feb, 19:06
Da kann ich Dir nur zustimme,...
Da kann ich Dir nur zustimme, dieses Jahr scheint das...
Maufeline (Gast) - 18. Feb, 17:35
also bei uns liegt das...
also bei uns liegt das daran, dass man eine 6 raus...
abraxa (Gast) - 31. Jan, 23:16
Interessanter Gedanke!...
Interessanter Gedanke! Ja, das wäre möglich!
Stjama - 30. Jan, 09:38
Vermutlich ist das "Bedrohungsgefühl"...
Vermutlich ist das "Bedrohungsgefühl" umso größer,...
iGing (Gast) - 30. Jan, 09:28

Momentane Lektüre


Kai Meyer
Die Wellenläufer

Zufallsbild

cakepops

Suche

 

Credits


Auf Reisen
Blogdinge
Bücher
der Liebste
der schäbige Rest
draußen
Familie
Freitags Fisch
Gravieren
Heildinge
Internet
Just me
Kindergarten
Kleinbloggersdorf
Kreatives
Küchencontent
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren