Freitag, 27. November 2009

Leichter bis Weihnachten, Teil 3a

Das Rebhuhn fragt kritisch an, ob es denn gilt, wenn der Liebste für mich die Botengänge erledigt. Okay, okay, irgendwie hat sie ja recht, ich schieb noch eins nach ;)

Der Adventskalender für das Töchterchen ist soeben fertig geworden. Dieses Das-muss-unbedingt-rechtzeitig-fertig-werden-Ding ist also auch abgehakt. Sogar drei Tage früher als notwendig! Und schön isser geworden. (Fotos morgen, ich fall gleich vom Stuhl vor Müdigkeit.)

Kindermund...

Ein Mädchen in der vierten Klasse erzählte mir, ihre Freundin sei krank, sie hätte was am Hals. Und sie glaube, das heiße Hohlkopfentzündung :D

(Nein, so hohl ist die Freundin eigentlich gar nicht ;) )

((Nein, ich habe nicht gelacht. War aber gar nicht so einfach :D ))

Leichter bis Weihnachten, Teil 3

Für die heutige Erleichterung hat der Liebste gesorgt, indem er schon angemahnte, also längst überfällige Büchereibücher zurückgebracht hat.

Donnerstag, 26. November 2009

Leichter bis Weihnachten, Teil 2

Wenn Briefe von irgendwelchen Ämtern oder Versicherungen kommen, zucke ich meistens erst mal zusammen. Nicht weil ich irgendwas zu verbergen oder ein schlechtes Gewissen hätte, sondern weil es dann normalerweise irgendwas auszufüllen und beizulegen gibt, am besten in vierfacher Ausführung und beglaubigt, aber nur von einem Amt in meiner Geburtsstadt oder so.

Meistens weiß ich dann bei einem wichtigen Papier erst mal nicht genau, wo sich das wohl befindet und lege den Brief zur Seite. Und damit nimmt dann das Unheil seinen Lauf.

Der Brief liegt und liegt, mein schlechtes Gewissen wird immer größer, meine Selbstvorwürfe ebenfalls. Und wenn ich mich dann irgendwann aufraffe, stelle ich immer und immer wieder fest, dass es eigentlich gar nicht viel Arbeit ist und ich bloß durch mein ewiges Warten ein Riesending draus mache *seufz*.

So viel als heutigen Einblick in Stjamas Macken :)

Jedenfalls sind jetzt zwei solcher Briefe abgeschickt (weitere dürften hier auch nicht rumliegen). Was für eine Erleichterung, das endlich geschafft zu haben!

Mittwoch, 25. November 2009

Leichter bis Weihnachten, Teil 1

Meine (unsere) Lebenssituation hat sich in den letzten Wochen sehr verändert. Ich bin viel weniger zu Hause, und wenn ich zu Hause bin, muss ich sehr viel arbeiten. Ich habe sehr wenig Zeit, um Dinge zu tun, die mir wichtig sind und gut tun (angefangen beim Spielen mit dem Töchterchen oder einer halbwegs aufgeräumten Wohnung) und bekomme viel zu wenig Schlaf. Das Töchterchen muss viel mehr alleine spielen als vorher (was sie momentan aber auch gerne macht, trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen) und der Liebste verbringt die Abende mit mir damit, Unterrichtsmaterial zu basteln.

Allerdings schaffe ich es jetzt immerhin schon wieder, zwischendurch mal durchzuschnaufen, mal hinzuschauen, wie es mir eigentlich geht und was überhaupt los ist. Ich kann mir immer mal wieder eine Viertelstunde die Gitarre schnappen oder zumindest hin und wieder mit der weltbesten Freundin telefonieren.

Zeit, mal genauer hinzuschauen, wie ich mir mein Leben erleichtern kann! Wie kann ich meine Arbeitsabläufe verbessern? Wie mein Essverhalten wieder in normale Bahnen lenken (und dann auch irgendwann wieder ein paar Kilos abnehmen)? Wie Ballast loswerden, der mich nur Zeit kostet? Von welchen Gedanken- und Verhaltensmustern möchte ich mich trennen und wie mache ich das?

Für die nächsten vier Wochen, also bis Weihnachten, möchte ich meinen Fokus darauf richten, (möglichst) jeden Tag etwas loszuwerden, mich und mein Leben zu erleichtern. Deshalb also diese neue Rubrik.

Gestern Abend ging es los damit, dass ich ein Zeitschriftenabo gekündigt habe. Nicht, dass ich die Zeitschrift nicht mehr mögen würde, aber ich komme einfach nicht dazu, sie zu lesen. Die letzten Ausgaben blieben weitgehend ungelesen. Sie liegen dann hier herum und schauen mich vorwurfsvoll an. Immerhin habe ich ja Geld dafür ausgegeben. Jetzt nicht mehr, die Zeitschrift kommt nur noch ein mal. Das ist also schon mal weg. Fühlt sich prima an, wenn auch ein kleines bisschen wehmütig. Immerhin lese ich seit meiner Schwangerschaft regelmäßig Eltern und dann Eltern family. Irgendwie geht da schon wieder ein Abschnitt zu Ende.

Heute hat mir der Landkreis das Thema Erleichterung abgenommen. Ohne dass ich es im Vorfeld wirklich mitbekommen hätte, lagen heute plötzlich Gelbe Säcke und eine "Anleitung" dazu im/am Briefkasten. Das bedeutet: Nicht mehr alle Sachen sortieren nach Becher, Tetrapacks, Folien, Hohlkörper, Alu, Styropor, Dosen und was weiß ich noch alles. Nicht mehr mit einem Auto voller Verpackungsmüll zum Wertstoffhof fahren (der natürlich nur wenige Stunden am Tag offen hat, weshalb sich die Sachen hier ewig ansammeln) und den Kram in gefühlte 27 verschiedene, stinkende und von Wespen und Fliegen umschwirrte Container sortieren. Einfach alles in den Sack, zubinden und vor die Tür stellen. Wunderbar!

Dienstag, 24. November 2009

Die ersten Antibiotika der Saison

Das Töchterchen ist schon seit letzten Mittwoch nicht mehr im Kindergarten. Sie ist völlig schlapp, schläft unheimlich viel, schnieft und hustet so ein bisschen vor sich hin, hat Halsweh und Bläschen auf der Zunge. Vor allem letzteres und die Tatsache, dass sich die Situation seit Mittwoch kaum verbessert hat, hat mich heute dazu bewogen, mal wieder den Kinderarzt unseres Vertrauens aufzusuchen.

Ich hatte die vage Vorstellung von einem proppenvollen Wartezimmer voller schniefender Kinder und schweinegrippehysterischen Eltern. Damit habe ich mich aber total getäuscht. Ich habe sofort für zwei Stunden später einen Termin bekommen, vor uns war nur ein einziges Kind dran und alle Anwesenden wirkten sehr entspannt und unaufgeregt. Wunderbar! Anscheinend ist die Hysterie in den Medien und in Kleinbloggersdorf doch deutlicher zu spüren als anderswo.

Nach ein paar Untersuchungen (meine Ankündigung "Heute darfst du dem Herrn Doktor mal so richtig die Zunge herausstrecken!" erfüllte das Töchterchen pflichtbewusst sofort) und einem Streptokokken-Schnelltest stand dann fest: eine verschleppte Angina. Mist, verdammter. Die Antibiotika sind allerdings niedrig dosiert und müssen auch nur fünf Tage gegeben werden.

An Kindergarten ist diese Woche natürlich gar nicht mehr zu denken, obwohl die Maus bis auf die Müdigkeit und eine gewisse emotionale Empfindlichkeit eigentlich mopsfidel wirkt.

Wie praktisch, dass der Liebste heute auch mit Halsschmerzen und dauernden Schwindelanfällen zu tun hatte, so dass er sich morgen ebenfalls krankschreiben lassen muss. So können also beide in Ruhe ihre Krankheiten ausschlafen, solange ich in der Schule bin.

Montag, 23. November 2009

Das Töchterchen - Infos für den Wichtel

Wie ich schon mehrfach erwähnt habe, mache ich bei Tanjas Weihnachtswichteln mit. Inzwischen wurden die Wichtel verteilt (und ich habe ein neues, tolles Blog entdeckt :) ) und ich vermute, dass des Töchterchens Wichtel schon hier im Blog rumschleicht und sich fragt, wann ich ihm endlich Tipps gebe, über was sich das Töchterchen freuen könnte.

Das Töchterchen (im September vier geworden) ist ein absolutes Mädchen-Mädchen. Will heißen: Alles, was rosa oder lila ist und idealerweise glitzert oder mit Feen, Schmetterlingen und Einhörnern bedruckt ist, ist perfekt. Täschchen, Glitzersteine, Ringe und - wie Frau...äh...Mutti es so schön nennt - Schnickeldi ebenfalls. Alles in schwarz, blau oder einer anderen "Jungenfarbe" wird rundweg abgelehnt.

Ein Dauerbrenner beim Spielen sind Puppen und seit einiger Zeit auch Barbies, die in erster Linie an- und ausgezogen, gebadet und frisiert werden. Playmobil ist auch super, das wird auch eifrig bespielt.

Puzzle und ähnliches sind gerade nicht so in, Hörspielkassetten dagegen sehr (Conny, Benjamin Blümchen, Lauras Stern).

Des Töchterchens Kleidergröße ist 110.

Wir mögen Selbstgemachtes sehr :)

Hach, ich freu mich :)

Sonntag, 22. November 2009

Schnipsel

Am Donnerstag um 10 Uhr am Vormittag fiel unser Telefon und Internet komplett aus. Ein Defekt an irgendeinem Verteiler, teilte die nette Dame am Telefon der Telekomiker mit. Wir dürften aber nicht damit rechnen, dass das schnell behoben sei, immerhin stünde im Vertrag, dass es bis zu 24 Stunden dauern kann, bis so was repariert wird. Wie kaum anders zu erwarten war, reichten diese 24 Stunden auch nicht. "Wahrscheinlich bis um 16 Uhr", meinte die Dame vom Freitag. "Versprechen kann ich aber nichts, vielleicht auch erst am Montag." Gegen 16 Uhr ging das Netz dann wieder, da saß ich aber schon im Zug nach Hamburg, um ein Seminar und die weltbeste Freundin zu besuchen. Das nur als Erklärung, warum hier schon wieder Funkstille herrschte.

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Die UV vom Donnerstag war... so mittel. Diesmal wurde an der Planung nicht viel bemängelt, die Materialien und Hintergedanken sogar ausdrücklich gelobt. Dafür wurde diesmal die letztes Mal so hochgelobte Lehrerpersönlichkeit stark kritisiert. Wo es letztes Mal hieß, ich sei so auffällig wohlwollend und lieb zu den Kindern, war ich diesmal sehr distanziert, lobte nicht und vermittelte den Kindern nicht den Eindruck, als würde ich sie mögen.

Mit einem Tag Abstand stellte ich dann fest, dass einiges wirklich Nützliches für mich in der Besprechung rausgekommen ist. Ich weiß jetzt einige Stellen, an denen ich in der nächsten Zeit gut ansetzen kann. Das ist ja schon mal was.
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Ich muss bis morgen noch eine ganze Menge für die Schule fertigmachen, der Liebste ist unterwegs, um das kranke Töchterchen von meinen Eltern abzuholen, und mein Drucker druckt nur Mist. *seufz* Ich übe mich in Gelassenheit...
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Nach insgesamt 10 Stunden in der Bahn (Freitag und heute) hat sich jetzt ein Verdacht zur Gewissheit erhärtet:

In den Einstellungsbedingungen der Deutschen Bahn muss eindeutig drin stehen: "Voraussetzung: möglichst schlechte Englisch-Aussprache". Meine Güte, die sagen doch sowieso immer nur die gleichen zwei Sätze. Wieso kann das anscheinend kein Zugbegleiter in halbwegs erträglicher Aussprache? So schwer kann das doch nicht sein, oder?
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Ich mach mich mal wieder an die Arbeit, dass ich noch ein paar Stunden Schlaf kriege...

Mittwoch, 18. November 2009

Besondere Unterrichtsvorbereitung

Morgen früh, um 7.50 Uhr geht sie los: meine "besondere Unterrichtsvorbereitung". Will heißen: Die Seminarrektorin schaut sich zwei Stunden meines Unterrichts an. Aus insgesamt zwölf Stunden innerhalb der nächsten eineinhalb Jahre (und noch einer Reihe anderer Dinge) bildet sie sich dann ein Urteil über meine Befähigung als Lehrerin. Das Ganze ist also sehr wichtig, auch wenn die UVs icht in dem Sinne benotet werden und sie uns natürlich zugesteht, am Anfang noch nicht alles zu können.

Bei der Gelegenheit der UV müssen wir gleich eine Menge Sachen vorlegen: Stoffverteilungspläne, Einsicht in sämtliche bisher gehaltene Stunden, Nachweise über die ansonsten verbrachten Stunden hier an der Schule, Schülerhefte, bisher gehaltene Proben, Schülerbeobachtungen usw. usf.

Die Verzweiflung letzte Woche und die Überzeugung, die ganze Arbeit nie im Leben schaffen zu können, ist diese Woche reger Betriebsamkeit gewichen. Ich habe zwar sehr viel gearbeitet, war dabei aber die meiste Zeit sehr entspannt und hatte erstaunlicherweise sogar noch ein bisschen Zeit, Gitarre zu spielen und Zeit mit dem Töchterchen zu verbringen.

Wieder mal die Feststellung: Arbeit alleine verursacht keinen Stress. Nur wenn ich das Gefühl habe, der Arbeit nicht gewachsen zu sein oder sie aus anderen Gründen nicht zu schaffen, dann stellt sich Stress ein. Ich habe es also geschafft, den Stress nicht zuzulassen. Und, siehe da: Ich habe so gut wie alles geschafft. Ein kleines bisschen Arbeit hebe ich mir noch für morgen vormittag auf, weil ich jetzt wirklich nur noch Watte im Kopf habe (nach der UV muss die Seminarrektorin erst noch mal weg und die Besprechung ist erst später; diese Zeit kann ich also noch nutzen, die letzten Dinge hinzubasteln), aber ich habe weit mehr geschafft, als ich je für möglich gehalten hätte, und das alles entspannt und sogar teilweise mit Spaß.

Drückt mir die Daumen, dass morgen alles gut läuft! Letztes Mal hatte ich nämlich doch einen großen Denkfehler in der Planung, den sie mir recht stark angerechnet hat, obwohl ich insgesamt mit der Stunde sehr zufrieden war. Hoffentlich ist mir das bei den Stunden morgen nicht wieder passiert... aber ich bin guter Dinge :)

Wunde Finger

Wenn die Fingerkuppen meiner linken Hand bei Druck leicht brennen und sich die oberste (Horn-)hautschicht ablöst, dann gehts mir gut :-) Das bedeutet nämlich, dass ich mir die Zeit genommen habe, Gitarre zu üben, und das tut mir immer wahnsinnig gut.

Aber diese Barreegriffe... *seufz*... die sind eine echte Herausforderung für meine zarten Händchen. ;-)

Dienstag, 17. November 2009

Bloggerdinge

Ein Grund, warum ich nach vielem Hin-und-Her-Überlegen vor ein paar Monaten doch wieder mit dem Bloggen angefangen habe, waren die vielen tollen Blogger-Aktionen, die ich immer so begeistert mitverfolgt habe. (Es gab natürlich noch mehr Gründe.)

Seit gestern warte ich gespannt auf die Auslosung von Tanjas Weihnachtswichteln und bin tatsächlich richtig aufgeregt. Wen darf ich wohl bewichteln? Ein Bloggerkind, das ich schon "kenne"? Oder ein Kind aus einem Blog, in das ich mich erst einlesen muss/kann/darf? Interessanterweise interessiert mich das im Moment bei weitem mehr als die Frage, wer das Töchterchen wohl bewichtelt. Das finde ich ja momentan sowieso nicht raus ;) Und für die meisten dürfte mein Blog wohl neu sein, nehme ich an.

Bei einer zweiten Bloggeraktion mache ich auch mit, auf die ich mich sehr freue: beim Kreativ-Kalender von Seelenruhig. Am 17. Dezember gibt es einen Link hierher zu meinem Blog und ich zeige etwas Selbstgemachtes zum Thema "Weiße Weihnacht". Im Kopf ist mein Kalender-Dings längst fertig, jetzt muss ich mir nur mal zwei, drei Stunden aus den Rippen schneiden ;) Aber nach Donnerstag wirds ja erst mal wieder deutlich ruhiger.

Hach, ich freu mich :) Schön hier in Kleinbloggersdorf :)

Ich lebe noch :)

Ich stecke bis über beide Ohren in Arbeit, fühle mich aber gut damit :) Ich komme gut vorwärts, lasse mich auch von spontanen Vertretungsbitten nicht aus dem Konzept bringen und bin guter Dinge, dass ich alles, was nötig ist, bis Donnerstag zu meinem Unterrichtsbesuch hinbekommen werde. Nicht alles entspricht meinen persönlichen Perfektionsansprüchen, aber das sehe ich momentan gelassen. Wenn meine Seminarrektorin im Lauf der zwei Jahre eine deutliche Entwicklung sieht, ist das ja auch gut, nech?

So, bin wieder weg und arbeite weiter.

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